Der Weg des Buches

7.3.2017

Eine Wegverlängerung nach Süden

Der Weg des Buches wird bald auch in einer längeren Version begehbar sein. Im Rahmen des EU-Projektes European Cultural Route of Reformation wird gerade an Wegbeschreibungen gearbeitet, die Sie auf den Wegen von Arnoldstein nach Süden bis nach Triest begleiten sollen, wovon die einstmaligen Bibelschmuggler mit neuen Waren in den Norden zogen.

Der Weg orientiert sich auch an den Lebensstationen der Gräfin Elvine de La Tour, der Gründerin der Diakonie in Kärnten. Die neue Wegroute beginnt in Treffen am Ossiacher See in Kärnten, wo die Gräfin die gemeinnützige Evangelische Stiftung de La Tour begründete. Sie führt dann zum bisherigen Ende vom Weg des Buches in Agoritschach und weiter zum symbolischen Punkt beim Dreiländereck, über die Grenze nach Slowenien und durch die wunderschöne Alpenlandschaft des Triglav-Nationalparks weiter nach Süden. Nach dem Abstieg von den Bergen erreicht man inmitten italienischer Weinberge das Gut Russiz mit dem Schloss der Gräfin und schon am nächsten Tag die Grenzstadt zwischen Italien und Slowenien, Görz. Auf dem weiteren Weg wandert man noch einmal nach Italien, um nach den Besichtigungen der Grotte Borgo Grotta Gigante und des Schlosses Miramare entlang der Meeresküste nach Triest zu gelangen, wo die Wanderung mit einem Stadtrundgang endet. Da wird unter anderem den Spuren des slowenischen Reformators Primož Trubar gefolgt, der eine Zeit lang in Triest wohnte und sich da zum Priester weihen ließ.


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